MTC - Mediatorenteam Cologne - Mediation, Coaching & Beratung

 

Mediation - Einen gemeinsamen Weg finden 

Oder: Konfliktlösung ohne Verlierer

Streitschlichtung und Konfliktmoderation in Unternehmen, Betrieb, Familie und Partnerschaft 

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Mediation ist ein vertrauliches, zeitlich begrenztes und wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur einvernehmlichen und konstruktiven Konfliktlösung zwischen Personen, Gruppen und Unternehmen. 

International betrachtet ist die Mediation in vielen Ländern zwingend einem Gerichtsverfahren vorgeschaltet. 

Da es sich um eine universelle Methode handelt, kann der Konflikt alle Lebensbereiche (privat, beruflich) betreffen. Es kann um materielle Interessen wie Zahlen und Fakten gehen, aber auch um Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle. Die Mediation unterstützt Sie darin, eigene Klarheit zu gewinnen, die Entscheidungsfindung zu erleichtern und Ihre individuellen Ziele deutlich zu machen.

Wann ist eine Mediation sinnvoll? 

  • Ihr Team ist wegen schwelender Konflikte nicht mehr arbeitsfähig? 
  • Sie haben das Gefühl, "so" nicht mehr mit den anderen arbeiten zu können? 
  • Abmahnungen häufen sich? 
  • eine Kündigung steht im Raum? 
  • In der Partnerschaft, Ehe kriselt es, Auseinandersetzungen können nicht mehr friedlich gelöst werden, Vertrauen geht verloren? 
  • Sie suchen nach einer Lösung für die Nachfolge in Ihrem Betrieb?  
  • Mit Ihren Geschwistern, Partnern können Sie "einfach nicht mehr reden" , dauernd nur Streit ...?
  • Veränderungen stehen an: Umzug, Kinderwunsch, Trennung, Jobwechsel, der andere wehrt sich mit Ablehnung und Drohungen
  • Projekte sind gefährdet, weil die Anwohner oder Behörden „nicht mitspielen“, die Kosten explodieren
  • Die Nachbarn sind laut und nehmen trotz vielfacher Bitte keine Rücksicht, die Eskalation droht.

Konflikte sind normal und nicht jeder Konflikt benötigt einen Mediator. Ständig verhandeln wir über unsere Interessen und lösen täglich vielfältige Konflikte, ohne dass wir dem größere Bedeutung beimessen.

Sobald man sich aber nicht mehr "verstanden fühlt", sich zurückgesetzt empfindet und an seine "Grenzen stößt", kommen wir oft in eine Situation, in der unsere bisherigen Strategien versagen, wir "sprachlos" werden oder wir nicht mehr lösungsbereit sind.

Hat sich ein Konflikt erst verfestigt, sind die Beteiligten oft nicht in mehr in der Lage aus eigener Kraft eine partnerschaftliche Lösung zu erarbeiten.

„Wo Menschen miteinander schaffen, machen sie sich zu schaffen“ (Kommunikationspsychologe Prof. Dr. Schulz von Thun).

Partner MTC "Mediatorenteam Cologne"

Matthias Weber - Christina Rücker - Michael Feinen - Martin Jäger
Rechtsanwälte und Mediatoren

0221- 64306772 Tel.
0221- 64306771 Fax
mtc@mediator.nrw

»Die meisten Probleme entstehen bei ihrer Lösung.« (Leonardo da Vinci).

Hier helfen wir:
Als unbeteiligte und neutrale Dritte unterstützen wir Sie darin, Ihre Probleme und die Interessen der am Konflikt beteiligten Parteien aufzudecken, gegenseitiges Verständnis zu wecken und Sie gemeinsam mit Ihrem gegenüber zu einer Lösung zu führen.

Hier geht es nicht darum, sich gegenseitig zu überreden oder zu überzeugen (...wer hat die besseren Argumente...?). Mit Hilfe verschiedener Gesprächs- und Kreativtechniken werden wir Sie gemeinsam zu einer für Sie passenden Lösung und einem konkreten Ergebnis führen.  

Was muss ich tun, wenn ich mich für eine Mediation entschieden habe?  

Rufen Sie uns unverbindlich an: 0221-64306772. Wir informieren Sie über Einzelheiten zum weiteren Vorgehen (Ablauf, Terminvereinbarung, Mediationsvertrag, usw.).

Bitte beachten Sie, dass eine Mediation ein freiwilliges Verfahren ist, Ihr Konfliktpartner daher mit der Durchführung eines Mediationsverfahrens einverstanden sein muss.

Ihr Konfliktpartner kann uns gerne anrufen. Sie sollten daher mit Ihrem Konfliktpartner sprechen. Ist dieser mit einer Mediation einverstanden, stehen wir für weitere Informationen gerne zur Verfügung.


 Vorteile der Mediation

  • Individuelle Lösung statt Urteil: Im Mediationsverfahren erarbeiten die Konfliktbeteiligten mit der Unterstützung des Mediators eine eigene individuelle und für die Zukunft tragfähige Lösung ihres Konflikts. 
  • Rechtsverbindlich und lösungsorientiert: Am Ende der Mediation steht eine für beide Seiten rechtlich verbindliche (idR. auch vollstreckbare) Vereinbarung. Hierdurch wird eine gerichtliche Auseinandersetzung mit ungewissem und oft unbefriedigendem Ausgang vermieden. Eine Kooperation mit einem Notar ist vorhanden.   
  • Umfassende Klärung eigener Interessen: Nicht nur rechtlich bedeutende Tatsachen entscheiden, sondern alle Ihre Interessen.   
  • Flexibilität: Eine Mediation ist zu jeder Zeit möglich, bevor ein Konflikt offen ausbricht und auch wenn ein Gerichtsverfahren bereits eingeleitet worden ist oder schon abgeschlossen wurde.   
  • Zeit: eine Mediation führt in der Regel in 2-10 Stunden zum Erfolg   
  • Kosten: geringere Kosten für eine rechtsverbindliche Konfliktlösung als ein Gerichtsverfahren. Gehen Sie davon aus, dass eine Mediation im Regelfall 2.500,00 EUR nicht überschreiten wird - für beide Parteien! Diese Kosten sind im Gerichtsverfahren idR bereits erreicht, wenn Sie eine Kündigung angreifen oder einen Streit schon im Wert von ca. 6.000,00 EUR verlieren.

Mediation in Familie, Ehe und Partnerschaft

Insbesondere im Familienrecht:

  • in der Ehe 
  • in der Partnerschaft
  • bei Scheidung
  • in der Paar- oder Partnerbeziehung
  • bei Beziehungsproblemen aller Art
  • für Scheidungsfolgenvereinbarung
  • Vereinbarung über Unterhalt oder Umgangsrecht
  • Umgangs- und Sorgerecht für das Kind

bietet die Mediation als besondere Streitschlichtung bzw. Konfliktlösung hervorragende Möglichkeiten, einen Streit mit Hilfe eines Mediators beizulegen. Das Ziel ist es nicht, einer Partei zum "Sieg" zu verhelfen, sondern zwischen den Parteien eines Konfliktes zu vermitteln, so dass beide Seiten einen größtmöglichen Nutzen erzielen.

Wirtschaftsmediation - alternative Konfliktlösung im Unternehmen, Betrieb

Im Bereich des Wirtschaftsrechts, des einzelnen Unternehmens oder zwischen Unternehmen, hat sich die Mediation als eine effiziente Alternative zu Gerichtsprozessen bewährt.

Dem konstruktiven und flexiblen Umgang mit Konflikten im Wirtschaftsleben kommt aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und der zunehmenden Konkurrenz eine immer bedeutendere Rolle zu.

Ziel der Wirtschaftsmediation bzw. Unternehmensmediation mit Hilfe eines Mediators ist es daher, zwischen den Parteien eines Konfliktes in der Weise zu vermitteln, dass die Interessen aller Beteiligten in einer "maßgeschneiderten" und für die Zukunft tragfähigen Lösung umgesetzt werden. ("WIN-WIN-Strategie").

Wir stehen Ihnen hier als Experten zur Seite, die als Rechtsanwälte auch die "klassische" Auseinandersetzung aus vielen Gerichtsprozessen kennen.

  • Sie haben Probleme mit Kunden und Lieferanten, Zahlungen bleiben aus oder werden zurück gehalten, Lieferungen erfolgen nicht fristgemäß, Vertragsstreitigkeiten, Wettbewerbsprobleme?
  • Auch in internationalen Konfliktsituationen ist die Mediation ein hervorragendes Instrument Gerichtsverfahren zu vermeiden - CBM – Cross Border Mediation - zumal sich die Mediation im Ausland bereits etabliert und sogar gesetzlich vorgeschrieben ist
  • innerbetriebliche Konflikte, Probleme zwischen Mitarbeitern, Teams, Abteilungen 
  • Gesellschafterkonflikte 
  • Probleme im Familienunternehmen (Erbfolge, Leitung)
  • Probleme innerhalb einer Behörde
  • Probleme zwischen Behörden und Bürgern (öffentliches Recht)

Als Unterstützung innerbetrieblicher Konfliktinstanzen (Personal- und Rechtsabteilung, Betriebsrat etc.) bietet die Wirtschaftsmediation darüber hinaus wertvolle Möglichkeiten und Chancen in der Weiterentwicklung und Optimierung des bestehenden Konfliktmanagements.

Eine Mediation ist zu jeder Zeit möglich, auch wenn ein Gerichtsverfahren bereits eingeleitet worden ist oder schon abgeschlossen wurde. Nichts hindert die Parteien sich über ihre Ansprüche, Probleme oder iher zukünftige Beziehung zu einigen und diese Vereinbarung auch rechtsverbindlich abzuschließen und umszusetzen.

Die Vorteile der Wirtschaftsmediation/Unternehmensmediation liegen - sowohl im innerbetrieblichen Bereich als auch in Konfliktsituationen mit Dritten - gegenüber einem Gerichtsprozess insbesondere darin, dass...

  • Ihre wirtschaftlichen, unternehmerischen und individuellen Interessen bei der Wirtschaftsmediation die Konfliktlösung bestimmen, nicht dagegen Gesetze oder Wertungen eines Richters
  • Die Konfliktklärung erfolgt nicht durch ein Urteil, das nur für oder gegen Sie ergehen kann. Selbst der Gewinner eines Rechtsstreits muss aufgrund einer gerichtlichen Auseinandersetzung nicht selten erhebliche Nachteile hinnehmen. 
  • Die Wirtschaftsmediation gibt Planungssicherheit, da lange Gerichtsverfahren vermieden werden. Ein ungewisser oder ernüchternder Ausgang des Rechtsstreites wird durch die Wirtschaftsmediation vermieden ("Vor Gericht ist es wie auf hoher See ..."). 
  • Die Wirtschaftsmediation kann - interne - Prozesse in Ihrem eigenen Unternehmen auslösen, wodurch Ursachen für bestehende oder zukünftige Konflikte behoben werden können.
  • Bei der Wirtschaftsmediation werden die Ressourcen Ihres Unternehmens geschont. Es müssen keine Mitarbeiter zur Aufarbeitung des Rechtsstreites abgestellt werden, Gerichtstermine mit längeren Wartezeiten entfallen, lange Diskussionen und Beweisaufnahmen werden vermieden.
  • Im Falle einer Wirtschaftsmediation entfällt eine ständige, belastende, gedankliche Auseinandersetzung mit "dem Fall".
  • In der Wirtschaftsmediation gilt Vertraulichkeit - Gerichtsverfahren sind dagegen öffentlich. Imageschäden oder die Preisgabe von wichtigen Informationen werden so verhindert.
  • Bei der Wirtschaftsmediation bestimmen Sie die Regeln, nicht das Gericht oder der Gesetzgeber. Die Kontrolle über das Wirtschaftsmediationsverfahren haben die Beteiligten selbst.
  • Mit Hilfe einer Wirtschaftsmediation können häufig langjährige Geschäftsbeziehungen bewahrt oder wiederhergestellt werden.
  • Bei der Wirtschaftsmediation können erhebliche Gerichtskosten und vor allem teure Sachverständigengutachten vermieden werden.
Die Wirtschaftsmediation spart sowohl Zeit als auch Geld - und schont Ihre Nerven!

Typische Situationen, die sich für die Wirtschaftsmediation eignen sind z.B.:

  • Sie wollen mit Ihrem "Gegner" weiterhin Geschäfte machen, 
  • Sie sind auf die Spezialkenntnisse des "Gegners" angewiesen, 
  • Sie werden auch in Zukunft mit dem "Gegner" zu tun haben (z.B. aufgrund seiner besonderen Marktstellung), 
  • Sie wissen, dass ein Gerichtsverfahren für beide Seiten unabsehbare Risiken in Bezug auf Zeit, Aufwand und Kosten mit sich bringt, 
In Ihrem Unternehmen bestehen Spannungen zwischen den Mitarbeitern, Gruppen von ihnen
  • der der Betriebsrat/Arbeitgeber zeigt keine Bereitschaft für Ihre Forderungen, 
  • in Ihrem Unternehmen bestehen Umstrukturierungskonflikte, Gesellschafterkonflikte oder Konflikte hinsichtlich der Unternehmensnachfolge, zwischen Ihrem Unternehmen und einem Konkurrenzunternehmen bestehen Wettbewerbsstreitigkeiten.

Im Arbeitsrecht sind ferner folgende Konfliktsituationen für eine Mediation geeignet:

  • einem Mitarbeiter ist eine Abmahnung oder eine Kündigung zu erteilen, 

  • andere Personalmaßnahmen, wie z.B. Versetzungen am Arbeitsplatz, sind zu treffen, 

  • eine Führungskraft oder der Geschäftsführer soll entlassen werden (ggf. durch Aufhebungsvertrag, Abwicklungsvertrag) oder umgekehrt: im Betrieb gehalten werden! 

  • Konflikte am Arbeitsplatz (Mobbing, Teamkonflikte) Gestaltung Arbeitsvertrag, Zeugnis, Gehalt Auseinandersetzungen Betriebsrat

Auch in diesen Fällen ist regelmäßig ein Konfliktpotential angelegt, welches im Rahmen einer Wirtschaftsmediation aufgefangen und entschärft kann.

Ein evtl. aufwendiger und langwieriger Prozess beim Arbeitsgericht oder Landgericht kann vermieden und die Kosten eingespart werden. 


Prinzipien der Mediation:

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Mediation ist die Wahrung bestimmter Prinzipien.

Im Rahmen des Erstgesprächs ist es daher Aufgabe des Mediators, den Konfliktparteien die Grundvoraussetzungen der Mediation zu erläutern und zu klären, ob diese Voraussetzungen erfüllt sind.

  • Eigenverantwortung der Konfliktparteinen
    Die Parteien besitzen selbst die größte Kompetenz, ihren Streit zu lösen. Sie erarbeiten in eigener Verantwortung eine für sie maßgeschneiderte Lösung. Die Funktion des Mediators beschränkt sich darauf, die Parteien bei der Suche nach eigenen, zukunftsorientierten Lösungen zu unterstützen. Er nimmt daher weder die Rolle eines Experten ein, noch besitzt er eine eigene Entscheidungskompetenz. 
  • Informiertheit der Konfliktparteien
    Eine Mediation kann nur dann Erfolg haben, wenn die Parteien alle für den Konflikt maßgeblichen und relevanten Informationen im Mediationsverfahren offen legen. Darüber hinaus müssen die Konfliktparteien von den Prinzipen der Mediation Kenntnis haben und über ihre eigene (rechtliche) Situation informiert sein. Letzteres kann der Mediator, sofern die Parteien nicht anwaltlich beraten sein sollten, unter anderem durch die Hinzuziehung eines Fachmannes gewährleisten. 
  • Allparteilichkeit des Mediators
    Der Mediator ist unparteiischer Dritter und fühlt sich beiden Konfliktparteien gegenüber in gleichem Maße verpflichtet. Er bemüht sich darum, ein gegenseitiges Verständnis für die unterschiedlichen Sichtweisen der Parteien zu schaffen und so auf eine Konfliktklärung hinzuwirken. 
  • Freiwilligkeit
    Die Konfliktparteien nehmen freiwillig am Mediationsverfahren teil und streben eine einvernehmliche Lösung an. Jede Partei kann das Verfahren zu jeder Zeit und ohne Angabe von Gründen abbrechen. 
  • Vertraulichkeit
    Sämtliche Informationen und Inhalte, die im Rahmen des Mediationsverfahrens offen gelegt und besprochenen werden, sind von den Konfliktparteien und dem Mediator vertraulich zu behandeln. Dies gilt auch und insbesondere für etwaige Gerichtsverfahren. Um den erforderlichen Vertrauensschutz zu schaffen, verpflichten sich alle Beteiligten durch die Unterzeichnung der Mediationsvereinbarung zur Verschwiegenheit. Die Parteien können den Mediator nur durch eine gemeinsame Erklärung von seiner Schweigepflicht entbinden.

Gerade und insbesondere im Arbeitsrecht (alle Personalmassnahmen den Arbeitsplatz betreffend), Gestaltung Arbeitsvertrag, Aufhebungsvertrag oder Abwicklungsvertrag, Beratung einer Führungskraft, Geschäftsführer, bei Abmahnung, Zeugnis, Auseinandersetzungen zwischen dem Arbeitgeber und dem Betriebsrat, Streitigkeiten vor dem Arbeitsgericht über Lohn oder Gehalt, Kündigung Mitarbeiter, Kündigungsschutzklage), dem Wirtschaftsrecht, dem Vertragsrecht und vor allem dem Familienrecht (Ehe, Partner, Scheidung, Paare bzw. Paarberatung, Scheidungsfolgenvereinbarung, Vereinbarung über Unterhalt oder Umgangsrecht, Sorgerecht über das Kind) bietet die Mediation als besondere Streitschlichtung bzw. Konfliktlösung hervorragende Möglichkeiten, einen Streit beizulegen.